Freitag, 18. April 2014

Mit ganz viel Luft und Liebe: Windbeutel mit weißer Ganache

Hey ihr Süßen,

oh was hab ich den heutigen Tag herbeigesehnt. Endlich ein langes Wochenende.
Die letzten 2 Wochen war ich durch verschiedene kleinere und größere (teilweise auch riesige ☺) Projekte im Geschäft total eingespannt. Wenn ich dann endlich Feierabend hatte, wollte ich nichts sehnlicher als mein Bett. Backen kam einfach nicht in Frage...

Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht trotzdem noch was für euch im Petto hätte.
Deswegen gibt's heute ein Rezept für leckere Windbeutel.
Ich mag Windbeutel sehr. Und ja, ich gestehe, am liebsten sind mir die TK-Miniwindbeutel bei denen die Füllung nach dem Auftauen noch so leicht gefroren ist.
Ich kann mich auch noch dran erinnern, dass ich mal versucht habe Windbeutel selber zu machen. Der Teig war super fest, so dass mir der Spritzbeutel platzte. Und das was ich dann trotzdem irgendwie auf mein Blech gespritzt bekam, verlief im Ofen zu großen Pfützen.
Ich war super deprimiert und nahm mir vor, einfach weiter bei TK-Windbeuteln zu bleiben.

Bis ich im März, an gestichelt durch die Lecker Bakery, überall Eclairs entdeckte.
Vor allem die hübsche Variante von Maria mit marmorierter Schokosahne zog mich in ihren Bann.
Also ab in die Küche und einen weiteren Anlauf gestartet.
Und dann passierte etwas, was ich immer total gruselig finde: Alles klappte auf Anhieb. Alles ging total einfach. Der Teig- ein Traum. Das auf's Blech dressieren - super einfach. Die Windbeutel erheben sich im Backofen - genial.
Und nach nicht mal einer Stunde hatte ich sie in der Hand. Klein und fluffig. Mhhhh...

Gefüllt habe ich sie dann mit einer leckeren weißen Ganache und Himbeeren.
Aber natürlich sind eurer Fantasie und eurem Geschmack bei der Füllung keine Grenzen gesetzt.

Brandteig, Himbeeren

Sonntag, 13. April 2014

Das Camp Cuisine von SanLucar

Hey Sweethearts,

wie bereits im letzten Post angekündigt, kommt heute mein Bericht zum Camp Cuisine zu dem die Firma SanLucar einige Stuttgarter Blogger eingeladen hatte.
Einen ganzen Tag sollte es nur um Obst , die Beschaffung und unsere Ansprüche daran gehen.
Das konnte und wollte ich mir nicht entgehen lassen!

Also machte ich mich an einem Samstag Morgen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln - ich betone das so, weil ich die schon seit 9 Jahren (!) nicht mehr benutzt habe - auf den Weg zum Zauberlehrling nach Stuttgart.
Hä, Zauberlehrling? Hat nix mit Hokuspokus und 3x schwarzer Kater zu tun, sondern es handelt sich dabei um ein Hotel mit Restaurant und Kochschule Nahe dem Stuttgarter Zentrum.


Camp Cuisine, SanLucar

Montag, 7. April 2014

Für Oli's 18.Geburtstag lassen wir die Sau raus!

Hallo ihr Süßen,

na, alles klar?
Hier war es die letzten Tage furchtbar still. Und auch auf Instagram gab's nicht viel zu sehen. Der Grund? Projekt X!
Projekt X war eine Geburtstagstorte für Olivia. die Cousine von Mister MU. Und Projekt X sollte natürlich eine Überraschung sein. Gar nicht so einfach, wenn man doch sonst eigentlich alles zeigt. Aber Oli ist nun mal auf fast jedem Social Media Kanal zu finden. außer auf Twitter. Also hab ich halt ein bisschen über Projekt X getwittert.

Am Samstag hat die Torte nun aber endlich den Besitzer gewechselt - begleitet von verrückten Freudentänzen, einem freudentränchen und gefühlten 2.000 Umarmungen.

Für die Torte hab ich mich mal an etwas neuem versucht.
Eine 3D-Torte in Form von Olis Wildsau-Maske sollte es werden. Wildsau-Maske?
Ja, die liebe Oli ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Wildsau - eine Neuhäuser Wildsau.
Und weil wirklich total närrisch ist und auch sehr stolz auf ihre Maske, war das das perfekte Thema.


Fondant, Neuhäusner Wildsau


Und so habe ich 5 Tage lang gebacken, gefüllt, gekühlt, geschnitzt, mit Buttercreme eingestrichen und eingedeckt. Mehrere Kilo Zucker, Mehl, Öl, Schokolade und noch einiges mehr änderten ihre Form in Tortenböden, Ganache und Buttercreme. Alles sehr schokoladig ♥


Geburtstagstorte 3D

Im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden mit meinem Erstlingswerk.
Und es wird definitiv nicht die letzte 3D-Torte gewesen sein.

Ach ja: Hier übrigens das Original 
Vielen Dank an L.Rank für's zur Verfügung stellen ihrer Maske ♥



Aber jetzt ist erst mal Ruhe angesagt.
Eigentlich muss ich bei diesem Satz scon fast los prusten. Ruhe bedeutet lediglich, dass ich aktuell kein 40-Stunden-großprojekt am Laufen habe. Dafür hab ich aber diese Woche einen Bloggerstammtisch, einen Torten-Kurs und eine Messe auf dem Plan habe. Die Blogger-Ruhe eben ☺

Jetzt wünsch ich euch aber erst mal einen schönen Start in die Woche und hoffe, wir sehen uns spätestens zu meinem Bericht über das Camp Cuisine von San Lucar wieder.

Süße Grüße,
Jessi

Montag, 31. März 2014

Ich back's mir: Zitronen-Mascarpone-Gugl

Hey ihr Lieben,

oh je, aus meinem Zeitproblem von letztem Monat bin ich leider kein Stückchen schlauer geworden. Und ich gestehe: Irgendwie ist es mir egal.
Denn auch wenn ich mal wieder den offiziellen "Ich back's mir"-Tag verpasst habe, so ist die liebe Clara ja freundlich und lässt auch noch bis zu 14 Tage danach Beiträge zu. So viel Zeit brauch ich ja gar nicht...
Eine halbe Woche reicht mir völlig...

Dieses Mal war das Thema Gugl. Ob groß, ob klein. Ob herzhaft, ob süß. Erlaubt war, was das Herz begehrt und was in eine Gugelhupfform passt.

Und so habe ich am Donnerstag Abend in einer Spontanaktion noch schnell einen Gugl gebacken. Der Kühlschrank hielt noch ein Päckchen Mascarpone bereit und im Obstkorb riefen Zitronen nach einer dringlichen Verarbeitung. Also: Zitronen-Mascarpone-Gugl!

Ich back's mir

Freitag, 28. März 2014

Meine große Liebe: Franzbrötchen

Einen wunderschönen Freitag Nachmittag und herzlich Willkommen!

Für heute hatte ich euch ein leckeres Rezept aus dem Buch DAYlicious versprochen. Und dieses Versprechen möchte ich natürlich auch halten.

Das Rezept ist von der lieben Rike und es ist das allererste Rezept im Buch. Nein, mir ist nicht die Lust zum Weiterblättern ausgegangen. Ich konnte einfach meine Augen nicht von dem Foto abwenden!!!
Es ist ein Rezept für Franzbrötchen. Franzbrötchen sind eine Hamburger Spezialität. Und als ich 2009 in Hamburg war, bin ich ihnen verfallen. Ganz frisch und am besten noch lauwarm müssen sie sein.
Seit 2009 war ich leider nur noch geschäftlich in Hamburg. Aber jedes Mal gab's direkt schon am Flughafen ein leckeres Franzbrötchen für mich.

Bereits vor einer Weile hatte ich mich an Franzbrötchen heran gewagt - und bin kläglich gescheitert. Das was ich da aus dem Ofen gezogen hab, war weder fluffig, noch leicht karamellisiert, noch sonst irgendetwas. Es war einfach bäh! Und damit hatte es sich erstmal mit dem selber machen.
Aber als ich das Foto in Buch Daylicious gesehen habe, packte mich der Ehrgeiz!
Und diesmal klappte alles super. Der Teig war ganz easy gemacht und ging super aus. Und das Endergebnis... göttlich....
Total fluffig, weich, die perfekte Symbiose aus Plunderteig, Zimt und Zucker. Hmmm...

Ups, bevor ich jetzt hier auf die Tastatur sabbere, gibt's für euch das Rezept.


Hamburg, nordisch, DAYlicious